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Nebeneingangstüre aus Holz

Eine Nebeneingangstüre ist der zweite Zugang zum Haus, meist zum Keller, zur Garage oder in die Waschküche. Aus Holz gefertigt dämmt sie gut und lässt sich später neu lackieren. Weil sie oft ungeschützter steht als die Haustüre, lohnt der Blick auf die Lage, bevor Sie das Material festlegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir fertigen aus nordischer Kiefer, nach Maß.
  • Holz dämmt gut und lässt sich umlackieren.
  • An ungeschützter Lage ist Holz-Aluminium haltbarer.
  • Aluminium und Stahl sind die stoßfestesten Varianten.
  • Eine Nebeneingangstüre sollte so gut dämmen wie die Haustüre.f.

Was ist eine Nebeneingangstüre?

Eine Nebeneingangstüre ist eine Außentüre, die nicht der Hauptzugang zum Haus ist. Sie führt typischerweise in den Keller, die Garage, die Waschküche oder auf die Rückseite des Hauses. Technisch ist sie eine vollwertige Außentüre mit denselben Anforderungen an Dämmung und Dichtheit.

Der Unterschied zur Haustüre liegt weniger in der Technik als in der Nutzung. Eine Nebeneingangstüre wird öfter mit vollen Händen aufgestoßen, steht seltener unter einem Vordach und sieht Fahrräder, Gartenmöbel und Gummistiefel. Diese Beanspruchung gehört in die Materialentscheidung.

Holz, Holz-Aluminium, Aluminium oder Stahl?

Holz passt, wenn die Türe geschützt liegt und Ihnen Optik und Dämmung wichtig sind. Es dämmt von Natur aus am besten und lässt sich umlackieren, wenn die Fassade später eine andere Farbe bekommt.

Holz-Aluminium legt eine Aluminiumschale vor das Holz. Außen übernimmt das Metall Wetter, UV und Stöße, innen bleibt Holz. An einer Nebeneingangstüre ohne Vordach ist das die haltbarste Kombination.

Aluminium und Stahl sind der robusteste Weg, wenn die Türe in eine Werkstatt, eine Garage oder ein Nebengebäude führt und Optik zweitrangig ist. Beide finden Sie bei uns unter Nebeneingangstüren Aluminium und Stahl.

Ehrlich gesagt: Steht die Türe frei an einer Nordwand ohne Überdachung, würden wir nicht zu reinem Holz raten. Der Anstrich steht dort früher an, als die meisten erwarten.

Muss eine Nebeneingangstüre so gut dämmen wie die Haustüre?

Ja, wenn sie beheizten von unbeheiztem Raum trennt. Dann ist sie bauphysikalisch eine Außentüre wie jede andere, und bei einer Sanierung gelten die wärmetechnischen Anforderungen der OIB-Richtlinie in der Fassung Ihres Bundeslandes.

Der Punkt wird oft unterschätzt, weil die Türe in den Keller führt und der Keller ohnehin kühl ist. Entscheidend ist aber, ob der Raum dahinter beheizt wird. Ein ausgebauter Hobbyraum ist beheizt, ein Vorratskeller nicht.

Ist der Raum unbeheizt, verschiebt sich die relevante Grenze: Dann zählt die Türe zwischen Keller und Wohnbereich, nicht die Außentüre.

Mit Fenster oder ohne?

Ein Glasausschnitt bringt Licht in Räume, die sonst keine Fenster haben. Bei einer Kellertüre oder einer Türe in die Waschküche ist das oft der einzige Tageslichteinfall.

Drei Überlegungen. Erstens der Einblick: Mattiertes oder strukturiertes Glas bringt Licht, ohne dass man von außen sieht, was im Raum steht. Zweitens die Sicherheit: Eine Nebeneingangstüre liegt häufig uneinsehbar, und eine große Glasfläche macht sie angreifbarer. Drittens die Dämmung: Der Ausschnitt verändert den Wert der gesamten Türe.

Ein schmaler, hoher Ausschnitt ist meist der beste Kompromiss. Er lässt Licht herein, gibt wenig preis und schwächt das Türblatt kaum.

Nach innen oder nach außen öffnend?

Die Öffnungsrichtung bestimmen Sie von außen betrachtet. Sitzen die Bänder rechts, ist es DIN rechts.


Bei einer Nebeneingangstüre lohnt zusätzlich die Frage, in welche Richtung sie aufgehen soll. Nach außen öffnend spart Platz im Raum, was in einer vollgestellten Waschküche oder einem schmalen Vorraum zählt. Nach innen öffnend ist bei Wind die ruhigere Lösung und lässt sich leichter dicht bekommen.

Sehen Sie hier unsere Terrassentüren.

Wie messe ich eine Nebeneingangstüre aus?

  1. Alte Türe schließen, Maueröffnung messen.
  2. Breite an drei Stellen prüfen: oben, Mitte, unten.
  3. Höhe an zwei Stellen prüfen: links und rechts.
  4. Jeweils das kleinste Maß notieren.
  5. Öffnungsrichtung von außen betrachtet bestimmen.
  6. Entscheiden, ob eine Schwelle bleiben soll.

Gemessen wird die Öffnung im Mauerwerk, nicht der alte Stock. Bei einer Kellertüre lohnt zusätzlich der Blick auf den Bodenanschluss: Fällt das Gelände draußen zum Haus hin, braucht die Schwelle beim Einbau besondere Aufmerksamkeit.

Was gilt in Österreich?

Am eigenen Einfamilienhaus tauschen Sie eine Nebeneingangstüre ohne Bewilligung, solange die Maueröffnung unverändert bleibt. Wird die Öffnung verändert, greift die Bauordnung, und die ist Ländersache.

In einer Eigentumswohnung oder in einem Haus mit mehreren Eigentümern zählt die Außenhülle zu den allgemeinen Teilen. Ein Tausch braucht nach dem Wohnungseigentumsgesetz die Zustimmung der übrigen Eigentümer, auch wenn die Türe nur in den Keller führt. Zur Miete entscheidet der Vermieter.

Steht das Gebäude unter Denkmalschutz oder in einer Schutzzone, reden Bundesdenkmalamt beziehungsweise Gemeinde mit.

Eine Türe nach Maß ist eine Sonderanfertigung und vom Rücktrittsrecht ausgenommen. Messen Sie zweimal und klären Sie Zustimmungen, bevor Sie bestellen.