Fensterfabrik seit 1972
Fensterfabrik seit 1972
Bekannt aus dem TV
Bekannt aus dem TV
Trusted Shops GuaranteeTrusted Shops Guarantee
 

Fenster putzen: streifenfrei, ohne dem Fenster zu schaden

Lauwarmes Wasser mit zwei bis drei Tropfen Spülmittel reicht für fast jede Verschmutzung. Streifen entstehen nicht durch zu wenig Reiniger, sondern durch zu viel. Wichtiger als das Mittel für die Scheibe ist, was Sie vom Rahmen, von den Dichtungen und von den Beschlägen fernhalten, denn dort richten die beliebtesten Hausmittel Schaden an.

Kurz gefasst

  • Zwei bis drei Tropfen Spülmittel auf einen Liter Wasser. Mehr erzeugt Schlieren.
  • Nie in der Sonne putzen. Das Wasser trocknet, bevor Sie abziehen können.
  • Essig, Spiritus und Ammoniak gehören nicht auf Rahmen, Dichtungen und Beschläge.
  • Rahmen und Falz zuerst, Glas danach. Sonst tragen Sie den Schmutz auf die saubere Scheibe.
  • Die Abflusslöcher unter dem Rahmen bei jedem Putzen freihalten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Möglich sind kleiner Glaseinsatz, große Glasflächen oder Ganzglasfüllung.
  • Für Dämmung: moderne 2-fach- oder 3-fach-Wärmeschutzverglasung.
  • Für Sicherheit an gefährdeten Stellen: Verbundsicherheitsglas (VSG).
  • Für Privatsphäre: Ornament- oder satiniertes Glas als Sichtschutz.
  • Bei Sparfenster im Konfigurator wählbar.

Warum entstehen Streifen?

Streifen kommen fast nie vom Glas und fast immer von Rückständen darauf. Drei Ursachen decken so gut wie alle Fälle ab.

Zu viel Reinigungsmittel. Tenside, die nicht vollständig abgezogen werden, trocknen als Film auf der Scheibe. Deshalb gilt die Faustregel: das Putzwasser soll kaum schäumen.

Schmutziges Putzwasser. Nach zwei bis drei Fenstern verteilt der Lappen mehr Schmutz, als er aufnimmt. Wasser wechseln.

Zu schnelles Trocknen. In direkter Sonne oder an heißen Tagen trocknet die Scheibe, bevor Sie abziehen können, und jeder Rand hinterlässt eine Linie.

Zwei weitere Fehler, die seltener genannt werden. Weichspüler in der Wäsche der Putztücher hinterlässt Seifenreste, die beim nächsten Mal auf der Scheibe landen. Und kreisende Bewegungen verteilen Schmutz, statt ihn abzunehmen: arbeiten Sie in geraden Bahnen von oben nach unten.

Bei kalkhaltigem Wasser bleiben zusätzlich Kalkflecken zurück. Dagegen hilft, die Scheibe zügig trocken nachzuziehen, statt das Wasser antrocknen zu lassen.

Wann sollte man Fenster putzen?

Der beste Zeitpunkt ist ein bedeckter, trockener und windstiller Tag. Bedeckt, damit das Wasser nicht antrocknet. Trocken, damit frisch geputzte Scheiben nicht sofort wieder Regenspuren bekommen. Windstill, weil Wind Staub auf die feuchte Scheibe treibt.

Über das Jahr verteilt gibt es zwei sinnvolle Zeitpunkte und einen unsinnigen.

Nach der Pollensaison. Der stärkste Pollenflug liegt zwischen März und Mai. Wer im April putzt, putzt im Mai wieder. Anfang Juni ist der bessere Termin für den Frühjahrsputz.

Im Herbst, vor der dunklen Jahreszeit. Saubere Scheiben lassen mehr Licht herein, und das macht in den lichtarmen Monaten einen spürbaren Unterschied.

Bei Frost. Putzwasser gefriert auf der Scheibe, und der Abzieher zieht dann nichts mehr ab. Verschieben Sie den Termin.

Nach einem Bau oder einer Renovierung gilt eine eigene Regel: Verwenden Sie beim ersten Waschen reichlich Wasser. Mörtel-, Zement- und Putzstaub sind abrasiv, und wer sie über eine trockene Fläche wischt, zieht Schmirgel über den Rahmen.

Wie oft sollte man Fenster putzen?

Zwei bis drei Mal im Jahr innen ist für die meisten Haushalte ausreichend. Außen hängt es von der Lage ab, und eine pauschale Zahl führt in die Irre.

Unabhängig davon gehört einmal jährlich die Pflege dazu, und die ist etwas anderes als das Putzen: Dichtungen prüfen, Beschläge schmieren, Abflusslöcher freimachen. Diese Runde erhält das Fenster, während das Putzen es nur sauber macht.

Ein Fenster, das Sie nie putzen, nimmt keinen Schaden. Ein Fenster, dessen Abflusslöcher jahrelang verstopft sind, schon.

Werkzeug-Checkliste

Sechs Dinge decken alles ab.

  • Zwei Eimer, einer für Rahmen, einer für Glas.
  • Weicher Schwamm oder Einwascher.
  • Abzieher mit sauberer, unbeschädigter Gummilippe.
  • Zwei fusselfreie Mikrofasertücher.
  • Weicher Handfeger für groben Schmutz und den Falz.
  • Alte Handtücher für den Boden.

Der Abzieher ist das wichtigste Teil auf dieser Liste. Eine Gummilippe mit Kerben oder Rissen zieht Linien, egal wie sauber das Wasser ist. Prüfen Sie sie mit dem Finger, bevor Sie anfangen, und tauschen Sie sie, wenn sie nicht mehr glatt ist.

Ein Fenstersauger ist kein Muss, erleichtert aber die Arbeit an großen Flächen und über Kopf. Er ersetzt das Reinigen von Rahmen und Falz nicht.

Sehen Sie hier unsere Haustüren.

Fenster putzen: Schritt für Schritt

  1. Handtücher vor das Fenster legen und Fensterbank freiräumen.
  2. Groben Schmutz, Staub und Spinnweben trocken abkehren.
  3. Rahmen, Falz und Fensterbank mit Wasser und wenig Spülmittel waschen.
  4. Rahmen abtrocknen, bevor Sie ans Glas gehen.
  5. Putzwasser wechseln, frisches Wasser mit zwei bis drei Tropfen Spülmittel.
  6. Scheibe gleichmäßig einwaschen, von oben nach unten.
  7. In geraden Bahnen abziehen, Lippe nach jeder Bahn abwischen.
  8. Ränder und Ecken mit dem trockenen Tuch nachziehen.
  9. Abflusslöcher unter dem Rahmen prüfen und freimachen.

Schritt drei und vier bestimmen das Ergebnis mehr als jedes Mittel. Wer mit dem Glas beginnt, trägt beim späteren Rahmenwischen Schmutzwasser auf die frisch gereinigte Scheibe und fängt von vorn an.


Schritt neun steht in keiner der bekannten Anleitungen und ist der wichtigste für das Fenster selbst. Unter dem unteren Rahmenprofil sitzen Abflusslöcher, die Wasser aus dem Falz nach außen führen. Sind sie verstopft, steht Wasser im Rahmen.

Wenn Putzen nicht mehr hilft

Vier Fälle, bei denen kein Mittel und keine Technik etwas ändern.

Feuchtigkeit zwischen den Scheiben. Der Randverbund der Isolierverglasung ist undicht. Die Scheibe wird getauscht, das Fenster bleibt.

Blinde oder matte Glasflächen. Nach jahrelangem Einsatz von Säure oder Scheuermitteln ist die Oberfläche angegriffen. Das lässt sich nicht zurückputzen.

Kratzer im Rahmen. Bleiben sichtbar. Eine Reparatur an Aluminiumoberflächen ist möglich und laut unserer Anleitung immer sichtbar.

Vergilbter Kunststoff. Kosmetisch und dauerhaft. Chemische Aufheller greifen die Oberfläche an und beschleunigen das Problem, statt es zu lösen.

Der erste Fall ist der einzige, der das Produkt betrifft, und er ist bei uns über die Verglasungsgarantie abgedeckt. Die anderen drei entstehen durch Gebrauch und Pflege.